Das Wahljahr 2024 mit den Kommunal-, Europa-, und Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg war stark geprägt von der Frage der Stärke und Reichweite der Alternative für Deutschland (AfD). Die AfD wird sowohl von wissenschaftlichen Expert*innen als auch von vielen Akteur*innen der Zivilgesellschaft schon lange als rechtsextreme Partei eingeordnet. Inzwischen werden drei ostdeutsche Landesverbände der AfD auch von den Landesämtern für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. Die wachsende Präsenz und der Erfolg der AfD in Sachsen sind nicht isoliert zu betrachten, sondern Teil eines größeren, deutschlandweiten Trends. Dies wird sich aller Voraussicht nach auch bei den kommenden Bundestagswahlen am 23. Februar 2025 noch einmal bestätigen.
Diese Situation erfordert eine umfassende Analyse und eine koordinierte Reaktion von Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Wir laden aus diesem Grund gemeinsam mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT) am 25. Februar 2025 zu einer Diskussionsveranstaltung ein. An diesem Abend werden wir über die Effekte der AfD im sozialen Raum und den Umgang mit der Partei, die Wahlergebnisse in den ostdeutschen Bundesländern und bei der Bundestagswahl, aktuelle Forschungsergebnisse sowie mögliche Antworten miteinander diskutieren.
Teilnahme nur nach Anmeldung per Email bis 13.02.2025
anmeldung[aet]kulturbuero-sachsen.de