GRÁNÁTÈZE
Gitarristin Anni Èze und Schlagzeugerin Alma Gránát machen gemeinsame Sache als Gránátèze. Dabei entsteht Garagen-Pop, der einfach ins Ohr geht und dann mit verzerrtem Abriss überrascht. Zweistimmig singen sie flauschig bis kryptische Texte über Beziehungsstrukturen, Karriereleitern, die eigentlich gar nicht erklommen werden wollen und Chancenungleichheit auf dem Mond. Das klingt meist bittersüß und manchmal gefährlich schräg. Ob verzerrt oder zärtlich - die beiden Musikerinnen performen auf der Bühne genau so ehrlich, wie's im Proberaum gemeint war.
SUGAR GAY POP
Die Stuttgarter Band Sugar Gay Pop kann nicht wirklich in eine Schublade gesteckt werden. Sie beschwört zwar den Geist von Post-Punk und setzt ihn in einen queeren Kontext, sie mit diesem Genrelabel zu versehen, würde ihr aber nicht gerecht werden. Ganz im Sinne des Bandnamens soll die Freude an der Musik im Vordergrund stehen: Gay as in Happy! Queer as in Fuck You! Zwar erklingen in den Songtexten und Harmonien auch Melancholie und Schwermut, aber immer unter dem Vorsatz niederschlagende Erfahrungen durch Musik und “Queer Noises“ zu Erlebnissen von Community und Zugehörigkeit zu machen. Die Band träumt von Utopien und einer gerechteren Welt für Alle. Mit ihrer Musik und ihrem Auftreten wollen sie ermutigen und sichtbar machen. Nach einer Findungsphase spielen Sugar Gay Pop ihren ersten Gig in neuer Besetzung im Kukulida, Dresden.