Dorr
John Dorr ist ein in Großbritannien geborener und in Frankreich lebender Komponist und Performer. Nach seinem Abschluss 2012 mit einem Bachelor for Music in klassischer Musik gründete er die instrumentale Neoklassik-Band Stems, veröffentlichte vier Alben und einen Live-Soundtrack für den George-Melies-Stummfilm „A trip to the moon“. Er tourte mehrmals durch Europa und gab über 400 Konzerte. Kürzlich komponierte er den Soundtrack für „Between the lights„.
Dorrs tiefe und intime Stimme umrahmt seine Songs mit einer unverwechselbaren Atmosphäre, die gleichzeitig zart ist und sich mit flirrenden, vertrackten Mikrobeats, dichten Schichten ausdrucksstarker, mit einer Vielzahl von Effekten und Geräten gespielter Gitarre vermischt.
Mathieu Sylvestre
Mathieu Sylvestre, der seit 2010 in Berlin lebt, ist autodidaktischer Musiker. Er sammelte10 Jahren Erfahrungen als Sänger und Gitarrist in der französischen Rockszene und kam dann erst zur Noise Music. Er experimentierte anfangs mit Gitarren, Cello, Effektpedalen und Kontaktmikrofonen. Sein Interesse galt dabei den Klängen und Geräuschen, um die Entstehung von Schwingungen zu erforschen. Nach diesen Gitarrengeräuschexperimenten entwickelte er Klangstücke aus Fieldrecordings und analogen Moog-Synthesizern.
Seit 2010 hat Sylvestre Hunderte von Auftritten in ganz Europa und weltweit absolviert. Mathieu Sylvestre trat als Musiker oder Performancekünstler bei verschiedenen Performance-Festivals und Kunstveranstaltungen auf. Ständig wechselnde Kontexte und Orte haben seine Arbeit verändert.
Die Live-Auftritte basieren auf improvisierten Mustern, die sich von Show zu Show weiterentwickeln, die Grenzen zwischen analogen und elektronischen Klangtexturen einreißen.Sylvestre konzentriert sich darauf, der Geräuschmusik einen plastischen und physischen Ansatz zu verleihen.
Daneben komponiert der Musiker Soundtracks für bildende Künstler wie Wolfgang Petrick oder
Saskia Edens (CH) und arbeitet als Sounddesigner für Live-Shows in Zusammenarbeit mit Performance-Künstlern wie Frédéric Krauke (D), NoMass -contemporary dance- (GR), Physical Poets -Butoh- (JP), Non Grata (Est) Diverse Universe Tours von 2012 bis 2019 und Musik/Sounddesign des Kunstfilms Symbiosis (Dir.S.Weber – 2024). Von 2015 bis 2019 war er Assistent des bildenden Künstlers Till Velten in Basel (CH).
Ergänzt wird das Portfolio von Mathieu Sylvestre durch kollaborative Nebenprojekte – seit 2018 in Berlin – mit Sonus Eorum (Drone/Noise), als Reichenhall (Ambient Noise) und in der Schweiz mit UncoppenSaw (Spoken world Tribal Noise).
Seit 2024 wird die Musik von Mathieu Sylvestre auf dem in New York City ansässigen Label ALREALON veröffentlicht.