19:0020:00
22. Feb
( Konzert )
Kellhuber / Sanders / Jesse Simpson
  • Lorenz Kellhuber
    Joe Sanders
    Jesse Simpson
  • Jazz
  • ab 8,-
Lorenz Kellhuber, 1990 in München als Sohn zweier Kirchenmusiker geboren, begann im Alter von fünf Jahren seine klassische Klavierausbildung an der HfKM Regensburg und wurde dort mit elf Jahren als Jungstudent aufgenommen. Später erhielt er Klavierunterricht u.a. bei Prof. Franz Massinger, einem Schüler von Arturo Benedetti Michelangeli. Kurz darauf wurde er von Rob Bargad (Nat Adderley Quintet) entdeckt, der ihn umfassend in den Jazz einführte. Mit nur 16 Jahren legte Kellhuber die Hochbegabtenprüfung ab und wurde Student am Jazz-Institut Berlin, wo Hubert Nuss und Kurt Rosenwinkel zu seinen Lehrern zählten. Während seiner häufigen Aufenthalte in New York erhielt er auch Unterricht bei Fred Hersch und Sophia Rosoff und schloss sein Studium 2010 als einer der jüngsten Bachelor-Absolventen weltweit ab. Seitdem führen ihn seine Konzerte durch ganz Europa, in die USA und nach Südamerika. Er spielte auf internationalen Bühnen wie der Berliner Philharmonie, Isarphilharmonie München, Elbphilharmonie Hamburg, Guggenheim Museum Bilbao, Montreux Jazz Festival, Basel Jazz Festival, Alto Adige Jazz Festival, Getxo Jazz Festival, Bohemia Jazz Festival, Mar del Plata Jazz Festival, Jazzwoche Burghausen. Konzerte als Sideman und Co-Leader spielte er neben Ack van Rooyen, Charles Lloyd, Orlando Le Fleming, Obed Calvaire, Bob Mintzer, Seamus Blake, Ed Partyka, Kurt Rosenwinkel, Joe Sanders, Jesse Simpson, Wanja Slavin, Felix Henkelhausen, Moritz Baumgärtner, Phil Donkin, Rich Perry, Charles Altura und vielen mehr

Joe Sanders, geboren 1984 in Milwaukee, Wisconsin, entwickelte während seiner Jugend ein Interesse an verschiedenen Klängen, sei es Blues aus dem Radio oder Musik in der Baptistenkirche voller erhabener Stimmen. Seit er 2002 den Mittleren Westen verließ, um nach Kalifornien zu gehen, um am Brubeck Institute zu studieren, hatte er das Glück, neben Giganten wie Dave Brubeck, Christian McBride, Terence Blanchard, Ron Carter, Roy Hargrove, John Clayton, Jimmy Heath, Joshua Redman, Charlie Haden, Herbie Hancock, Charles Lloyd, Wayne Shorter und Geri Allen zu spielen und zu lernen.
Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums am Thelonious Monk Institute im Jahr 2007, wo er in der Zwischenzeit studierte, zog Sanders nach New York City und wurde schnell zu einem festen Bestandteil der florierenden New Yorker Jazzszene. Seine Vielseitigkeit als Bassist wird durch über 30 CD-Aufnahmen als Sideman belegt. Als Bandleader veröffentlichte er die Alben „Humanity“, auf dem Aaron Parks, Eric Harland und John Ellis zu hören waren, und zuletzt „Parallels“, auf dem Greg Hutchinson, Taylor Eigsti, Seamus Blake, Logan Richardson und Jure Pukl zu hören sind.

Jesse Simpson, geboren 1989 in Graton, Kalifornien, wuchs in der San Francisco Bay Area auf und lernte beim legendären Schlagzeuger Donald „Duck“ Bailey. 2007 zog er nach New York City, wo er sich in der dortigen Jazzszene schnell einen Namen machte, und schrieb sich an der Manhattan School of Music ein, wo er 2010 sein Studium abschloss. Seitdem trat Simpson an der Seite von Louie Bellson auf, begleitete die Komiker Fred Armisen und Janeane Garafalo und tourte mit Jazzgrößen wie Marc Copland, Kevin Hays, Joe Lovano, John Abercrombie, Chris Cheek und vielen anderen. Neben seiner Karriere als Musiker hat Simpson Erfolge im Bau von Schlagzeugbecken erzielt, die er und viele andere renommierte Jazzschlagzeuger heute spielen. Nach 15 Jahren in New York City verlegte Simpson 2022 seinen Wohnsitz nach Prag und bereichert von seiner neuen Heimat aus die europäische Jazzszene.
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