Secret handshake artist among me and my peers” sagt Kevin Morby über ihn. “Reigning heir to Henry Miller’s dark emotional mirror” sagt Gillian Welch. Er war einst Vorbild des jungen Conor Oberst im Omaha, Nebraska, der ihn als „my favorite lyricist of all time“ bezeichnet. Simon Joyner macht stoisch ein Album nach dem anderen seit 1993 und er ist einer der ganz ganz wenigen Songwriter und Texter, die man guten Gewissens in einem Atemzug mit Dylan, Cohen, van Zandt und Reed nennen darf. Jemand, der eigentlich längst ein Loftapartment im Tower of Song bewohnen müsste. Simon Joyner ist Songwriter’s Songwriter und dass er nie so eine überlebensgroße Figur geworden ist, liegt wahrscheinlich daran, dass er zwischen atemberaubenden poetischen Textkaskaden immer wieder zarte persönliche Gedanken und Erinnerungen bettet, Songs manchmal wie Postkarten an engen Freunde zu versenden scheint, und Spontanität über Perfektion stellt. Er ist auf Tour mit dem neuen, gerade erschienen Album „Coyote Butterfly“ (BB*ISLAND).
Ort: Café Kleinschmidt, Rudolf-Leonhard-Straße 26, 01097 Dresden